| Mobile | RSS

Twitter, Segen oder Fluch?

Mai 13th, 2010 | 1 Comment | Posted in Trivia

Fast jeder kennt es, viele nutzen es. Twitter gilt als eine der Innovationen der Web 2.0 Ära. Der Dienst welcher auch als Mikroblogging bezeichnet wird ermöglich es Usern, kostenlos in 140 Zeichen zu berichten was er gerade tut. Die Betreiber suchen mittlerweile nach Möglichkeiten ihren Dienst kommerziell zu nutzen, Potenzial, den Werbung immer und überall verkauft sich sicherlich wie geschnitten Brot.

Auch auf upb-board.de kann man meinen geistigen Ergüssen folgen. Was man hier nicht sieht, knapp 50 Follower welche meine Timeline vollsabbeln. Mittlerweile gibt es hier Diskussionen über Hochzeitsgestecke, Aufgabenblätter und deren Lösung und viel privates über Alkohol, Party und mehr. Immer öfter kommt es nun zu Konflikten. Am Dienst, welcher fürs generieren von kurzen Mitteilungen geschaffen wurde, scheiden sich immer öfter die Geister. User welche sich gerne mitteilen und viel Content erzeugen geraten immer öfter ins Kreuzfeuer der Follower. Dem Sinn von Twitter wird hier eine Art private Zensur auferlegt. Es werden zweite, private Accounts erstellt um ungestört twittern zu können. Der Sinn des “Informationssharings” gerät hier in den Hintergrund.

Die Integration von Twitter in Studivz und Facebook mag als nicht sinnvoll gesehen werden, allerdings erleichtert es enorm die Generierung von Statusnachrichten auf den diversen Plattformen. Mittlerweile kann Twitter sogar zum erstellen von Kommentaren auf Blogs genutzt werden, was mehr als sinnvoll ist. Ich denke das Twitter auch in der Zukunft für brisanten Gesprächsstoff sorgen wird, allerdings sollte man mehr Tolleranz im Umgang mit den Usern zeigen. Ansonsten gibt es auch weiterhin noch die “unfollow” Funktion.

mindMASTER

  • http://twitter.com/jphoenixftw JP

    Also meine Meinung dazu ist:

    Ich benutze Twitter sehr gerne, jedoch nicht mehr wie Anfangs vor allem um den Freundeskreis zu koordinieren, sondern vor allem um mir News und Lustiges anzeigen zu lassen. Dementsprechend macht für mich die Trennung in zwei Accounts auf jeden Fall Sinn, wenn man die verschiedenen Möglichkeiten die Twitter bietet noch nutzen will, denn alles unter “einen Hut” zu bringen ist für mich und wahrscheinlich auch andere eine deutliche Überlastung.

    Daher habe ich jetzt nen zweiten geschützen privaten Account, indem ich auch private Informationen veröffentlichen kann, da geschützt, gleichzeitig nur das nötigste schreibe (wenn überhaupt) um dort niemanden zu belästigen. Im Gegenzug followe ich mit meinem Hauptaccount nur noch, was mich wirklich interessiert und muss mich nicht über störende Tweets aufregen.

    Das ist zumindest die für mich aktuell optimale Lösung.